
nun habe ich schon in der vorfreude auf den nahenden frühling cidre besorgt, die grüne sommerhose rausgekramt, das fahrrad flott gemacht, ein willkommenslächeln aufgesetzt… und es beginnt zu graupeln. nur zwei dinge sind schön am graupeln: das helle prasselgeräusch, mit dem die eisstückchen auf dem boden aufkommen, und dass es einen anlass bietet, das wort “graupeln” zu benutzen. nicht schön ist die damit einhergehende bewölkte kälte, das unverzüglich einsetzende halsweh, die fröstelnden finger und dass im zimmer nun doch wieder licht gemacht werden muss.
etwas deplatziert trinke ich nun grünbehost und eigensinnig meinen cidre (an der heizung) und warte darauf, dass der frühling nachzieht. lange kann’s nicht mehr dauern, seine offizielle rückkehr ist für sonnabend angekündigt.
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