
…inmitten der ausstellung “face2face” auf den rencontres d’arles, der “mutter aller fotofestivals”.
die riesigen schwarz-weiß-abzüge sind auf die wände einer alten sncf-anlage geklebt und zeigen israelis und palästinenser, die denselben job machen. die fotos wurden auf die mauer, die israel und das palästinensergebiet voneinander trennt, geklebt – den israelis hingen die palästinenser vor der nase, und die palästinenser hatten die israelis im blick. was dabei herauskommt ? vielleicht ein bewusstsein von dem, was sie vereint. jr, der fotograf, beschreibt es in seinem buch ungefähr so:
palästinenser und israelis sprechen ähnlich klingende sprachen, mögen die selbe musik und die selbe küche, wohnen nur wenige kilometer voneinander entfernt. sie ähneln sich wie geschwister, die man voneinander getrennt und in verschiedene familien gegeben hat… die meisten von ihnen träumen von einem dauerhaften frieden und einem normalen leben.

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