jahreszeitlich gesehen habe ich durs grünbeins „vom schnee“ knapp zu spät gefunden. zur arbeitsmotivation aber zum genau richtigen zeitpunkt. „vom schnee“ erzählt von descartes‘ winter in deutschland. und vom schnee, der abstrahieren hilft.
jahreszeitlich gesehen habe ich durs grünbeins „vom schnee“ knapp zu spät gefunden. zur arbeitsmotivation aber zum genau richtigen zeitpunkt. „vom schnee“ erzählt von descartes‘ winter in deutschland. und vom schnee, der abstrahieren hilft.
am abend spaziere ich von saint michel aus an der seine entlang. ich will schauen, der wievielte henri auf der pont neuf steht, und zur place dauphine will ich, einem für seine lage ungewöhnlich stillen, baumbestandenen platz mitten auf der île de la cité. unterwegs treffe ich eine retrieverhundedame. sie wohnt, zusammen mit einer katzenfamilie […]
natürlich wollte ich in diese sich hoch in den himmel streckende kathedrale gehen, zum hunderttausendsten male, und die vielfarbig leuchtenden fensterrosen, die skulpturen in den portalen und die in schwindelerregende höhen laufenden streben bewundern. wie schon fast hunderttausende male zuvor hat mich der anblick der drängelnden menschenmenge vor den portalen eines besseren belehrt. gibt es […]
außen gleißend weiß und reich verziert; innen prachtvoll rot-golden mit verschiedenfarbigem marmor ausgelegt, büsten und skulpturen von carrier-belleuse, dem lehrer rodins, das deckengemälde von chagall. über verwirrend viele treppen, von lüstern erleuchtete salons und verbindungsgänge verfügt die opéra garnier – und von ihrem breiten balkon öffnet sich alles hin auf die place de l’opéra, in […]
der nachbarskater wurde heute morgen im bad bei den handtüchern aufgefunden. mit zielstrebiger ruhe wollte er dort verharren, bis die schwarze katze (die mutter seiner noch ungeborenen kinder) aufsteht und ihre runde durch das haus antritt. ich habe ihm den rat gegeben, es später am tage nochmal zu versuchen (er hätte noch ein ganzes weilchen […]