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	<title>z w i s c h e n z e i t e n &#187; new york</title>
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		<title>new york au calme : coney island</title>
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		<pubDate>Sun, 24 May 2009 20:58:59 +0000</pubDate>
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dort, wo brooklyn und der atlantik sich treffen steigt man aus der subway und ist plötzlich nicht mehr in new york. coney island hat den charme heruntergekommener unterhaltungsindustrie. es ist schön. direkt neben dem atlantikstrand mit seinen möwen beginnt der breite holzsteg mit buden (&#8220;shoot the freak &#8211; entertainment for the hole family&#8221; &#8211; man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-571" style="border: 5px solid black; margin: 5px;" title="new_york25" src="http://svdf.de/wp-content/uploads/2009/05/new_york25.jpg" alt="new_york25" width="559" height="420" /></p>
<p>dort, wo brooklyn und der atlantik sich treffen steigt man aus der subway und ist plötzlich nicht mehr in new york. coney island hat den charme heruntergekommener unterhaltungsindustrie. es ist schön. direkt neben dem atlantikstrand mit seinen möwen beginnt der breite holzsteg mit buden (&#8220;shoot the freak &#8211; entertainment for the hole family&#8221; &#8211; man beachte den unverhofften wortwitz) und kneipen, auf den bänken am steg sitzen menschen und sprechen auf russisch in ihr handy, leute joggen vorbei, die untergehende sonne färbt die szenerie gold ein. dahinter erstreckt sich brachliegendes gelände mit allerlei seltsamen stahl- und eisengebilden, denen im sommer vielleicht wieder leben eingehaucht wird. meinen augen hat sich der sinn dieser in den abendhimmel ragenden masten nicht erschließen können, und ja, kant hat recht &#8211; umso interessanter schien mir die gegend.</p>
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		<title>new york</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Apr 2009 20:28:41 +0000</pubDate>
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new york zum winterende 2008. manhattan.
weil der kalte wind pfeift, sind die finger schnell gefühllos. ein foto zu machen wird zur tour de force, besonders, wenn das objektiv gewechselt werden soll. alle halbe stunde suchen wir wegen der kälte ein café zum aufwärmen, finden aber meist nur ein zugiges schnellrestaurant. downtown ist es laut und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-296" style="border: 5px solid black; margin: 5px;" title="strasseneckemanhattan" src="http://svdf.de/wp-content/uploads/2009/04/strasseneckemanhattan.jpg" alt="strasseneckemanhattan" width="559" height="420" /></p>
<p>new york zum winterende 2008. manhattan.<br />
weil der kalte wind pfeift, sind die finger schnell gefühllos. ein foto zu machen wird zur tour de force, besonders, wenn das objektiv gewechselt werden soll. alle halbe stunde suchen wir wegen der kälte ein café zum aufwärmen, finden aber meist nur ein zugiges schnellrestaurant. downtown ist es laut und hektisch, die bewohner verschließen die ohren vor den geräuschen der stadt und hören musik. viele haben große pappbecher kaffee in der hand und eilen mit dem handy am ohr durch die straßen. sehr wenige lesen zeitung, auch in den cafés sehe ich das selten. in der subway kleben aufkleber mit hinweisen: if you see something, say something. das amerikanisch ist so knapp, und jeder spricht es anders aus. erstaunlich, dass die amerikaner sich gegenseitig verstehen. plakate in den subwaystationen preisen erfolg an &#8211; dabei scheint er jeden zweck zu verlieren und wird als wert an sich gefeiert. im kopf bleibt hängen wie ein nerviger sommerhit: up&#8230; up&#8230; up&#8230; up&#8230;</p>
<p><span id="more-291"></span></p>
<div class="nebeneinander"><a href="http://svdf.de/wp-content/uploads/2009/04/manhattanpost.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-297" style="border: 5px solid black; margin: 5px;" title="manhattanpost" src="http://svdf.de/wp-content/uploads/2009/04/manhattanpost-300x225.jpg" alt="manhattanpost" width="270" height="203" /></a><a href="http://svdf.de/wp-content/uploads/2009/04/newyork_fassade.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-298" style="border: 5px solid black; margin: 5px;" title="newyork_fassade" src="http://svdf.de/wp-content/uploads/2009/04/newyork_fassade-300x225.jpg" alt="newyork_fassade" width="270" height="203" /></a></div>
<div class="nebeneinander">
<div id="attachment_334" class="wp-caption alignnone" style="width: 616px"><img class="size-full wp-image-334 " style="border: 5px solid black; margin: 5px;" title="ny_grand_central_station1" src="http://svdf.de/wp-content/uploads/2009/04/ny_grand_central_station1.jpg" alt="grand central station" width="606" height="455" /><p class="wp-caption-text">grand central station</p></div>
</div>
<p>auf der gegenüberliegenden seite des broadway ecke 151. straße stehen zwei häuser, auf deren dach sich den ganzen tag über tauben sammeln. wenn es genug sind und ein für das menschenauge unsichtbares zeichen gegeben wird, schwingen sich alle in die lüfte und kurven in gewagten achten über die kreuzung. das machen sie den ganzen tag, einfach so, und man kann ihnen zugucken und kaffee trinken und darüber den trubel der stadt vergessen.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-305" style="border: 5px solid black; margin: 5px;" title="tauben_in_harlem" src="http://svdf.de/wp-content/uploads/2009/04/tauben_in_harlem.jpg" alt="tauben_in_harlem" width="614" height="465" /></p>
<p>die häuser sind wesentlich schöner, als ich mir das vorgestellt hatte, mit ihren feuerleitern, die bei sonne schräge schatten über die hauswand werfen. das wohnen scheint mir, wie schon in paris, eine art charmante dauernotlösung zu sein. zumindest über unser haus lässt sich kein urteil fällen, ohne ein &#8220;aber&#8221; dranzusetzen: ein geradezu festlich aussehender eingangsflur mit glänzendem marmorimitatboden führt zu einem fahrstuhl, der mich stark an den fahrstuhl meines ehemaligen zuhauses in bratislava erinnert hat, meine zweifel an seiner zuverlässigkeit waren ähnlich groß. der blick aus dem fenster richtung westen führt auf den broadway, links unten liegt downtown manhattan, rechts oben wird es familiärer in harlem.  unser haus steht auf dem sugar hill und man kann in den himmel gucken. doch der blick aus dem nachbarzimmer gen norden führt direkt in eines anderen wohnung. jemand, der das zimmer mieten will, müsste gut 800 dollar zahlen und bekommt dafür tag und nacht gasgeruch und klimaalagengedröhn vom feinsten. plus jeden morgen einen &#8220;aufheiternden&#8221; blick in eine bizarre hausschlucht. das härtet ab.<br />
alle paar wochen kommt ein typ mit einem spritzgerät vorbei und erschreckt die muntere kakerlakenpopulation in der küche. komfortabel ist es nicht, aber es ist schön, sich unten in der bodega abends ein paar bier zu holen und dann im sechsten stock aus dem fenster zu steigen, um die sicht von der feuerleiter aus zu genießen. viele der bewohner  besuchen sich abends gegenseitig,  feiern wohnungsübergreifend (zur zeit gibt es obama-support-parties) und wissen, dass die leisen posaunentöne auf dem weg zur treppe bedeuten, dass bobby übt. das haus lebt.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-306" style="border: 5px solid black; margin: 5px;" title="nina_in_harlem" src="http://svdf.de/wp-content/uploads/2009/04/nina_in_harlem.jpg" alt="nina_in_harlem" width="614" height="457" /></p>
<p>die entspannteren orte, die wir gesehen haben, waren unsere &#8220;neighbourhood&#8221; &#8211; der südliche rand von harlem, und williamsburg im norden brooklyns. williamsburg wirkt fast schon europäisch, mir jedenfalls war die gegend mit ihren cafés, kneipen, plattenläden und second hand-shops intuitiv vertrauter als jede andere ecke der stadt, die wir gesehen haben. vom central park abgesehen. der und seine dicken grauen eichhörnchen verdienen aber einen eigenen eintrag, ebenso wie coney island&#8230;</p>
<div id="attachment_313" class="wp-caption alignnone" style="width: 624px"><img class="size-full wp-image-313 " style="border: 5px solid black; margin: 5px;" title="man_with_a_van" src="http://svdf.de/wp-content/uploads/2009/04/man_with_a_van.jpg" alt="man_with_a_van" width="614" height="416" /><p class="wp-caption-text">aushang in einem second hand-laden in williamsburg, brooklyn</p></div>
<div id="attachment_327" class="wp-caption alignnone" style="width: 624px"><img class="size-full wp-image-327 " style="border: 5px solid black; margin: 5px;" title="williamsburg031" src="http://svdf.de/wp-content/uploads/2009/04/williamsburg031.jpg" alt="writing classes, williamsburg, brooklyn" width="614" height="397" /><p class="wp-caption-text">writing classes, williamsburg, brooklyn</p></div>
<div id="attachment_328" class="wp-caption alignnone" style="width: 392px"><img class="size-full wp-image-328" style="border: 5px solid black; margin: 5px;" title="williamsburgwhoswho1" src="http://svdf.de/wp-content/uploads/2009/04/williamsburgwhoswho1.jpg" alt="who's who of american women" width="382" height="600" /><p class="wp-caption-text">who&#39;s who of american women</p></div>
<div id="attachment_314" class="wp-caption alignnone" style="width: 624px"><img class="size-full wp-image-314 " style="border: 5px solid black; margin: 5px;" title="williamsburg02" src="http://svdf.de/wp-content/uploads/2009/04/williamsburg02.jpg" alt="williamsburg02" width="614" height="418" /><p class="wp-caption-text">williamsburg, brooklyn</p></div>
<div id="attachment_311" class="wp-caption alignnone" style="width: 624px"><img class="size-full wp-image-311 " style="border: 5px solid black; margin: 5px;" title="central_park" src="http://svdf.de/wp-content/uploads/2009/04/central_park.jpg" alt="central_park" width="614" height="457" /><p class="wp-caption-text">dämmerung im central park</p></div>
<div id="attachment_337" class="wp-caption alignnone" style="width: 624px"><img class="size-full wp-image-337 " style="border: 5px solid black; margin: 5px;" title="coney_island01" src="http://svdf.de/wp-content/uploads/2009/04/coney_island01.jpg" alt="coney island" width="614" height="458" /><p class="wp-caption-text">coney island</p></div>
<p>lee friedlander: <a href="http://www.nytimes.com/slideshow/2008/01/02/arts/20070103_LEEFRIEDLANDER_SLIDESHOW_index.html" target="_blank">a ramble in olmstead parks</a></p>
<p>allen ginsberg: <a title="kaddish, part 1" href="http://www.poets.org/viewmedia.php/prmMID/15307" target="_blank">kaddish</a><a title="ginsberg: kaddish" href="http://www.poets.org/viewmedia.php/prmMID/15307" target="_blank"> part 1</a>, <a title="dont look back: dark mobson" href="http://www.youtube.com/watch?v=dEFwis-p5aE&amp;feature=channel_page" target="_blank">kaddish part 4</a></p>
<p>leonard cohen: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=3YDb1mZxQRk" target="_blank">chelsea hotel #2</a></p>
<p><a href="http://www.newyorker.com/" target="_blank">the new yorker</a></p>
<p><a href="http://www.theselby.com/12_10_08_michael_stipe_thomas/index.html" target="_blank">the selby</a>: thomas dozol &amp; michael stipe</p>
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